Jugendseite
Begleitung beim Erwachsenwerden
Mit der Pubertät beginnt nicht nur der Körper sich zu verändern – eine spannende Zeit für die Jugendlichen, die Eltern und das Umfeld beginnt.
Wir geben neben der Gesundheitsberatung Hilfestellungen zu den typischen Jugendfragen für die Jugendlichen und die Eltern.
Für Jugendliche sind noch zwei Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen: Die J1 von 12 bis 14 Jahren und die J2* im Alter von 16 und 17 Jahren. Warum das beim „Kinderarzt“ gemacht werden soll?
Erstens: Wir sind Kinder- und Jugendärzte und auf junge Menschen von Geburt bis 18 Jahren spezialisiert.
Zweitens: Als Jugendärzte können wir uns mehr Zeit nehmen als ein „normaler“ Allgemeinmediziner. Da geht es nicht nur um die körperliche Entwicklung, sondern wir können – wenn du willst – auch andere Dinge besprechen… wie ist das mit der Sexualität, wie geht es Dir in dieser Phase mit Deiner Familie, wie kommst Du mit Dir selber klar.
Und natürlich sind diese Gespräche unter vier Augen möglich – ganz ohne Eltern.
*Achtung: Die J2 wird nicht von allen Kassen erstattet. Bitte bei der Terminvereinbarung nachfragen, ob Deine Kasse die Leistungen bezahlt.
Deine Frage wird hier beantwortet. Und eins drunter gibt es noch ein paar Tipps die unter die Gürtellinie gehen.
Als Kinder- und Jugendärzte sind wir natürlich nicht nur für Kinder da. Die Zeit als Jugendlicher ist eine besondere (wir haben das auch durchlebt), und manchmal brauchst Du neben Tipps von Freunden und Eltern vielleicht auch einen ärztlichen Rat. Gerne kannst Du Dich dazu auch außerhalb der regulären Jugendvorsorgeuntersuchungen bei uns vorstellen. Damit Du nicht neben Säuglingen und Kleinkindern im Wartezimmer sitzen musst, haben wir einen separaten Bereich eingerichtet, in dem Du Dich einigermaßen ungestört aufhalten kannst und an dem Dein Handy eigentlich auch Empfang haben sollte, damit Dir während der Wartezeit nicht langweilig wird. Ob Du Deine Eltern mitbringst oder nicht, bleibt übrigens voll und ganz DIR überlassen. Die ärztliche Schweigepflicht besteht auch gegenüber Deinen Eltern. Das heißt: Was im Zimmer besprochen wird, bleibt auch im Zimmer!
Was bringt dir das?
Da wir uns wahrscheinlich schon seit einigen Jahren kennen, haben wir uns gemeinsam etwas aufgebaut: ein Vertrauensverhältnis. Insbesondere in der Zeit der Pubertät ist dies wichtig. Deine Probleme sind ja nicht banal. Es geht um Freunde, Parties, Sexualität, Alkohol, Rauchen, Stress in der Schule oder auch mit den Eltern. Und zwischen all diesen Fragen musst Du auch noch mit Deinem Körper klar kommen. Wenn Dir hierbei etwas komisch vorkommt, dann zögere nicht, Dich an uns zu wenden. Klar…Du kannst auch im Internet nach Informationen suchen, nach unserer Erfahrung führt das aber oft nur zu mehr Sorgen. Oft geht es einfach nur darum herauszufinden: Ist es normal, oder muss man etwas unternehmen. Also: Ab zu uns! Wir hören Dir zu und können Dir bei der Lösung Deines Problems helfen.
Was wird da untersucht?
Den Umfang der Untersuchung bestimmst Du auch selbst mit. Einfach so die Hose fallen lassen, das ist vorbei. Deine Grenzen zu respektieren, das ist bei uns Ehrensache.
Wie immer steht Eure körperliche Entwicklung im Mittelpunkt. Wir checken den Zustand Deiner inneren Organe, des Herzens, Deiner Muskulatur und des Skelettsystems. Das können einfache körperliche Untersuchungen sein, eine Ultraschalluntersuchung oder Tests im Labor. Was getan wird, ist so individuell wie Du selbst.
Da Du in der Pubertät noch stark wächst und Dein Körper den Sprung vom Kind zum Erwachsenen absolviert, ist es besonders wichtig, dass Fehlentwicklungen erkannt werden. Das eröffnet oft die Chance einer guten und nachhaltigen Therapie.
Was musst Du mitbringen?
Zunächst mal natürlich Dich selbst! Wenn Du jetzt noch an Deine Versichertenkarte denkst und an Deinen Impfpass, dann ist eigentlich alles „geritzt“.en wir Ihnen eine Versorgung nach aktuellem Standard anbieten.
Manche Kinder haben besondere gesundheitliche Probleme. Kinder mit chronischen Bauchschmerzen, Asthma, Hautproblemen, vermehrter Infektanfälligkeit, Übergewicht, Wachstums- und Entwicklungsstörungen oder Schulproblemen benötigen ausführliche Untersuchungen und eine regelmäßige Betreuung.
Dafür haben wir unsere Spezialsprechstunden eingerichtet, wo wir ausreichend Zeit haben, uns den besonderen Problemen Ihres Kindes zu widmen.
Spezialsprechstunden bieten wir zu den Themen:
- AD(H)S
- Allergie/Asthma
- Hämatologie/Onkologie
- Hautsprechstunde
- Pneumologie
- Psychosomatik
- Sonographie
- Wachstum/Entwicklung
Bitte fragen Sie nach einem Termin in der Spezialsprechstunde, wenn Sie denken, dass Ihr Kind eine spezielle Untersuchung benötigt. Durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten in den umliegenden Kinderkliniken können wir Ihnen eine Versorgung nach aktuellem Standard anbieten.
Wir sind auch dann der erste Ansprechpartner, wenn es um Fragen des Erwachsenwerdens geht, wie z. B.: familiäre Probleme, Rauchen und Drogen, Liebe und Sexualität, Verhütung, Suchtprobleme, Essstörungen etc. Natürlich gibt es auch weiterhin Antworten zu allen gesundheitlichen Fragen, insbesonders auch den Themen, die in der Pubertät aktuell auftauchen: Wie gehe ich mit Akne um, entwickeln sich meine Geschlechtsorgane „richtig“ und und und …
Darüber hinaus bekommst Du – wenn Du willst – Gesundheitstipps für deine Altersstufe. Und wenn wir mal nicht weiterwissen, dann kennen wir auf jeden Fall eine Adresse, an die Du Dich mit Deinen Fragen wenden kannst.
Manchmal möchte man sich auch erst einmal selbst in Ruhe informieren. Was liegt da näher als der Griff zum Tablet oder Handy? Leider gibt es im Internet auch viele schlechte Quellen, nach deren Lektüre man noch mehr Fragen hat als zuvor. Wenn’s was GUTES sein soll, dann kannst du dich zum Beispiel hier informieren:
Impfungen sind uns ein besonderes Anliegen, denn so können wir Ihr Kind vor Krankheiten mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen schützen. Bitte achten Sie auf die Impftermine im Impfpass Ihres Kindes und halten Sie die Abstände zwischen den Impfungen ein. Bei Fragen zu Impfungen zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wir nehmen uns Zeit, weil uns Impfungen wichtig sind.
In den letzten Jahren wurden einige Impfungen neu in den Impfplan aufgenommen, z. B. die Impfung gegen
Windpocken
Meningokokken C (Erreger von Blutvergiftung und Hirnhautentzündung),
Pneumokokken (Erreger von Lungen- und Hirnhautentzündung)
HPV (verursacht auch Gebärmutterhalskrebs bei Frauen) für Jungen und Mädchen von 9 – 17 Jahre
Die Windpocken- und Meningokokken-Impfung wird für alle Kinder bis 18 Jahre empfohlen. Die FSME-Impfung (durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung) ist für ganz Bayern empfohlen. Bitte sprechen Sie uns dazu an.
Aktuelle Impfempfehlungen für Jugendliche finden Sie hier
Unsere Bitte: Rufen Sie uns an, wenn Sie nicht ganz sicher sind, ob bei Ihrem Kind alle notwendigen Impfungen durchgeführt worden sind.
Unser Tipp: Bringen Sie auch Ihren (Eltern-)Impfpass mit, damit wir Sie beraten können, welche Impfungen bei Ihnen, den Eltern, noch fehlen.
