Influenza-Saison: Das sollten Sie diesen Herbst wissen

Wenn die Grippe zuschlägt: Was Eltern jetzt wissen sollten

Sie kennen das vielleicht: Ihr Kind kommt mittags quietschfidel aus der Kita, und am Abend liegt es mit 39,5°C Fieber im Bett. Genau das ist typisch für Influenza – im Gegensatz zu einer normalen Erkältung, die sich meist langsam ankündigt, schlägt die „echte Grippe“ praktisch von einer Stunde auf die andere zu.

Was macht Influenza anders als ein normaler Infekt?
Die Kombination aus hohem Fieber, spürbarer Erschöpfung und Gliederschmerzen ist es, die Eltern (und Kinder) am meisten zu schaffen macht. Husten und Schnupfen kommen meist dazu, treten aber eher in den Hintergrund gegenüber dem Gefühl „mein Kind ist einfach richtig krank“. Diese Phase dauert in der Regel einige Tage, bis sich der Zustand spürbar bessert – die volle Genesung kann bis zu einer Woche dauern.

Zuhause richtig begleiten
Da es sich um eine Virusinfektion handelt, wirken Antibiotika nicht. Was wirklich hilft: konsequente Bettruhe, ausreichend Flüssigkeit und – wenn nötig – fiebersenkende Mittel nach Absprache mit uns. Manche Eltern schwören zusätzlich auf frische Luft im Kinderzimmer, das kann den Husten tatsächlich lindern.

Wann Sie uns kontaktieren sollten
In den meisten Fällen kuriert sich eine Grippe zuhause gut aus. Melden Sie sich bei uns, wenn Ihr Kind kaum noch trinkt, das Fieber nach vier bis fünf Tagen nicht zurückgeht, Ohrenschmerzen dazukommen oder Ihr Kind eine Vorerkrankung wie Asthma oder einen Herzfehler hat.

Unsere Empfehlung: Vorsorge nach STIKO
Wie bei allen Impfungen richten wir uns nach der aktuellen STIKO-Empfehlung – für die Grippeimpfung heißt das: empfohlen ab einem Alter von 6 Monaten.

Ab Mitte Oktober bieten wir dafür an beiden Standorten in Abhängigkeit der Impfstoff-Lieferung jeweils zwei Impfnachmittage an. Die genauen Termine folgen in Kürze hier und in der App.